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Nobile jetzt in Hamburg

Nach erfolgreicher Überfahrt: sportliche Kreuz von Eckernförde nach Kiel, dort noch einmal erheblicher Zuwachs der Besatzung. Am Samstag dann mitten in der Nacht (06:30 Uhr) Aufbruch in die Holtenauer Schleusen und in den Kanal. 10 Knoten wurden nicht ganz erreicht, aufgrund zunehmendem südwestlichem Wind wurde abends eher die 4-Knoten-Marke von oben nach unten durchschritten. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, es konnten sogar noch einsame Wandersleut, die noch nicht einmal die Bahn mitnehmen wollte, von der Kanalböschung aufgelesen werden.

Aufgrund der Windvorhersage fuer den nächsten Tag, die schon fröhliche Erwartungen weckte (SW 5-6) wurde nur der Flieger abgeschlagen, aber einige Spleisse erneuert und ein Querwurstfender angefertigt. Mit einer Sondergenehmigung der Verkehrszentrale konnte dann noch am Abend Brunsbuettel angelaufen werden, wo der Tag mit einem opulenten Mahl gekrönt wurde.

Am Sonntag lichtete sich der Nebel dann gegen Mittag ein wenig, so dass wir in der Schleuse Segel setzen konnten und pünktlich bei Niedrigwasser aus der Schleuse auf die Elbe gelangten, wo wir mit dem auflaufenden Wasser elbauf rauschten. Allerdings konnten dabei keine Geschwindigkeitsrekorde (über Grund) aufgestellt werden, denn obwohl weiterhin dauernd Windwarnungen W-SW 5-6 gegeben wurden, schlief der Wind immer mehr ein und wir mussten bei Brokdorf die Segel bergen. Die Vorsegel wurden dann noch abgeschlagen, es wurde noch einmal hervorragend gespeist und um 20:15 Uhr konnte der Zivi der Fortuna, Alex, unsere Leinen entgegennehmen.

Reisebericht von Bord der Nobile...