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hier ein kleiner Törnbericht vom 14.06. bis 19.06.2008, der euch nicht vorenthalten bleiben soll.
Der Törn 2008-040 stand ganz und gar unter dem Motto:
"Segeln, Ankern, Segeln, Ankern, Segeln, Hafen, Segeln, Ankern, Segeln, Ankern".
Wir waren 21 Leute an Bord - 10 Crew/anwärter und 11 Gäste.
Erwähnenswert ist, dass unsere Mitsegler alle aus Süddeutschland kamen.
5erGruppe aus der Nähe von Dresden, Vater und Sohn aus der Nähe von Marburg, 2 Mädels aus der "Schweiz" und 2 Herren aus der Nähe von Stuttgart.
Los ging es am Samstag. Wir sind um 16:00 durch die Brücke in Eckernförde, haben die Segel gesetzt und sind sofort bis zur Schleimündung gesegelt. Die erste Nacht haben wir geankert. Beim Abendessen wurde dann das Ankerholen für den nächsten Tag um 6:00 vereinbart. (Chili-con-Carne)
Der Wind stand am Sonntag günstig und somit sind wir pünktlich los Richtung Großer Belt. Unser Ziel war die Große-Belt-Brücke zwischen Fünen und Seeland. Kurz vor dem Abendessen sind wir dann ganz souverän durch die im Osten 65 Meter hohe StoraBelt-Brücke gesegelt. Boa... War das genial. Direkt rechts hinter der Brücke haben wir vor Musholm auch dieses Mal unseren Anker rausgeworfen. Ein kleiner Abendspaziergang mit mächtigem Hagelschauer hat den Tag für einige dann ordentlich abgerundet ;). (Nudeln in italienischer Soßenfarben-Kombi (grün-weiß-rot))
Montag stand Ausschlafen auf dem Programm. Der Wind hatte ordentlich zugenommen und wir hatten gerade mal ein Vorsegel gesetzt.
Auf gleicher Route, wie am Tag zuvor, ging es dann zurück durch der Brücke nach Skaelskör (gleich hinter der Brücke im Osten). Dort haben einige eine EM-Leinwand gefunden und Fußball geguckt. An Bord gab es dir BackUp-Lösung mit Weltempfänger. (Curryhuhn mit Ananas und Kokosmilch an Duftreis)
Am nächsten Tag lag nun der große Große Belt vor uns - es ging zurück nach Deutschland. Das Wetter spielte phänomenal mit. Gut, der Wind kam nicht von der Seite und auch nicht von hinten, aber mit der bis dahin super eingespielten Crew, haben wir locker 7 bis 8 Wenden (hab irgendwann vergessen mitzuzählen), wie aus dem Bilderbuch präsentiert. Irgendwo vor Langeland haben wir uns dann wieder einen ganz tollen Ankerplatz gesucht. Einige sind ins Rigg geklettert, um den Sonnenuntergang besonders lange zu genießen, während andere sich von 17Grad Wassertemperatur überzeugen mussten. (Scholle satt mit Pellkartoffeln und Quark)
Der Mittwoch war ein wirklich sehr langer Tag. Um 4:00 pünktlich zum Sonnenaufgang haben wir den Anker geholt und Segel gesetzt. Wir wollten es bis zum Abend kurz vor Kiel schaffen. Auch an diesem Tag sind wir routiniert so einige Wenden gefahren und haben es tatsächlich bis vor Strande geschafft. Zurück im deutschen Funknetz haben alle am Abend wie wild rumtelefoniert. Und wer kein Telefon hatte, hat so getan als ob ;) (Kartoffel-Hackfleisch-Feta-Auflauf)
Alles in allem war der Törn auf den Punkt genau auf Wind und Wetter abgestimmt. Einfach genial.
Viele Grüße, Steffi