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Überführungstörn 2003 - Überführung der Nobile von Eckernförde nach Hamburg

Besetzt mit 21 Leuten läuft die Nobile aus Eckernförde aus. SW-Wind 3-4 beschleunigt uns auf 6 Knoten und läßt die Rückenschmerzen vergessen, die sich eingestellt hatten, nachdem das Lager leergeräumt und in der Vorpieck verstaut war.

Ja, Eckernförde ist verlassen.

Nach einer Starkwindwende in dunkler Nacht liefen wir gegen 21:30 in Kiel-Holtenau ein.

Nach einigen Rechnungen und Hin- und Hers ergab sich die Weckzeit auf 05:30 Uhr. Fast pünktlich wurden wir dann auch durch das Starten der Hauptmaschine geweckt, nur um dann doch noch 45 Minuten auf die Schleuse zu warten. Es folgten 12 Stunden Kanalfahrt, während der noch der ein oder andere Fahrgast per Dinghy aufgenommen wurde. Eigentlich darf man ja nur bis zum Sonnenuntergang (17:00 Uhr) fahren, Hilmar schaffte es aber, bei der Kanalwacht eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, sodass wir bis 21:00 Uhr weiter fahren durften und bis nach Brunsbüttel kamen. während der Fahrt konnten wir einige Riggarbeiten erledigen und einen neuen Tauwerksfender knüpfen (der Alte hat sich zwischen Outrigger und Pier in Eckernförde zerlegt).

Sonntag war dann Ausschlafen angesagt, Erst um 13:00 Uhr fuhren wir in die Schleuse, die uns auf die Elbe bringen sollte. Nach einem Segelsetzen in der Schleuse (prima Halleffekte in Hafenbecken: Hol weg!) liefen wir unter Vollzeug auf die Elbe.

Allerdings ließ der Wind immer weiter nach, sodass wir den Rest der Reise bei Nebel und Regen unter Maschiene zurücklegen mußten. Immerhin gab uns das Zeit, die Vorsegel komplett ab zu schlagen. Gegen 21:30 Uhr lagen wir fest im Finkenwerder Kutterhafen, längsseite der FORTUNA.

Hier werden wir über den Winter bleiben und 2004 (zum ersten Mal) am Hamburger Hafengeburtstag teilnehmen.

Auf einen schönen Winter!